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	<title>Ladenschluss. Aktionsbuendnis gegen Nazis.</title>
	<link>http://ladenschluss.blogsport.de</link>
	<description>Stopp Thor Steinar</description>
	<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 07:45:06 +0000</pubDate>
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		<title>Kraftvolle, erfolgreiche Demonstration gegen Nazis und rechte Alltagskultur im Leipziger Osten</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 12:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Am Sonnabend, den 24. März zogen mehr als 600 Menschen mehrere Stunden durch den Leipziger Osten und demonstrierten gegen Nazis und rechte Alltagskultur. Der Demonstrationszug führte durch die Stadtteile Reudnitz-Thonberg und Volkmarsdorf. Die vom Ladenschlussbündnis Leipzig und Freund_innen angemeldete und organisierte Demonstration setzte damit ein lautstarkes und deutliches Zeichen gegen die jüngsten Auswüchse des organisierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Sonnabend, den 24. März zogen mehr als 600 Menschen mehrere Stunden durch den Leipziger Osten und demonstrierten gegen Nazis und rechte Alltagskultur. Der Demonstrationszug führte durch die Stadtteile Reudnitz-Thonberg und Volkmarsdorf. Die vom Ladenschlussbündnis Leipzig und Freund_innen angemeldete und organisierte Demonstration setzte damit ein lautstarkes und deutliches Zeichen gegen die jüngsten Auswüchse des organisierten Nazismus, des Rassismus und anderen Diskriminierungsformen in Leipzig und insbesondere im Leipziger Osten. </p>
	<p>In vielen Redebeiträgen, Durchsagen und Sprechchören wurden die Probleme benannt und an die zahlreichen Anwohner_innen und Passant_innen weitergegeben. Einen ersten Zwischenstopp machte die Demonstration vor der Kreuzstraße 14, dem Sitz der Kling Group. Diese hatte vor einigen Monaten an organisierte Nazis eine Wohnung in der Langen Straße 15 vermietet. Die Nazis, welche den Freien Kräften Leipzig zugeordnet werden können, versuchten in der Langen Straße 15, nach dem sie aus der Odermannstraße 8 ausziehen mussten, eine neue Bleibe und Treffpunkt aufzubauen. Anwohner_innen und Antifaschist_innen machten die Kling Group früh auf dieses Problem aufmerksam. Diese reagierte jedoch nicht auf den Vorfall und zeigte sich somit als Teil des Problems. Vor dem Sitz der Kling Group wurden diese Umstände bekannt gemacht und die Kling Group erneut aufgefordert, in Zukunft keinen Wohnraum mehr an Nazis oder RassistInnen zu vermieten.<a id="more-190"></a></p>
	<p>Der nächste Stopp führte auf den Täubchenweg. Bei Hausnummer 43b schallten bereits antifaschistische Sprechchöre durch die Straße, zahlreiche Anwohner_innen hatten sich versammelt. An besagter Hausnummer existiert das Geschäft &#8222;Fighting Catwalk&#8220;, in welchem von Inhaber Christian Pohle vor allem &#8222;Thor Steinar&#8220; vertrieben wird. Pohle ist ebenso kein unbeschriebenes Blatt. Er kämpfte für die Fighting Fellas, eine damals rechtsoffene Freefightvereinigung, welche u.a. im Jahr 2009 am brutalen <a href="http://tatortbrandis.blogsport.eu/" target="blank">Übergriff auf die Fans und Spieler_innen des Roten Stern Leipzig beim Spiel gegen FSV Brandis 05</a> beteiligt waren. Pohle versucht sich nun als Unternehmer für den Vertrieb von &#8222;Thor Steinar&#8220; und andere bei Nazis und RassistInnen beliebte Marken. Der Stopp vor dem &#8222;Fighting Catwalk&#8220; hatte zwei Überraschungen. Zum einen war der Laden geschlossen. Das hatte vermutlich mit einem <a href="http://de.indymedia.org/2012/03/327179.shtml" target="blank">Besuch von Vermummten</a> am Vortag im Geschäft zu tun. Zum anderen durfte das Ladenschlussbündnis verkünden, dass der Vermieter des Geschäfts inzwischen Christian Pohle vor dem Landgericht Leipzig verklagt hat. Grund hierfür ist wie so oft, die fehlende Kundgabe des Mieters zur Absicht des &#8222;Thor Steinar&#8220; Verkaufs in den Räumlichkeiten des Vermieters. Wegen ähnlicher Sachlage wurden bereits mehrere &#8222;Thor Steinar&#8220; Läden gerichtlich gekündigt, u.a. auch das &#8222;Tönsberg&#8220; in Leipzig. Nachdem es einen kleinen Abschiedssong für das sicher bald für immer geschlossene &#8222;Fighting Catwalk&#8220; gab, zogen die Demonstrant_innen weiter gen Breite Straße. </p>
	<p>Vor dem Ladenprojekt Atari gab es allerdings einen ungewollten Zwischenstopp. In der obersten Etage grüßten zwei Personen mit bengalischen Feuern die Antifaschist_innen und hielten ein Transparent auf dem Fenster. Die bis dato unauffälligen Polizist_innen nahmen dies zum Anlass, um ins Gebäude zu gelangen. Dies wurde jedoch verhindert und nach einiger Zeit konnte die Demonstration weiterziehen. Von der Demonstration ging zu keiner Zeit eine Eskalation aus, jedoch einige der eingesetzten Beamt_innen zeigten sich besonders störungsfreudig. Unverständlich blieb auch, wieso bei einer friedlichen Demonstration, bei besten Sonnenschein zahlreiche Beamt_innen in voller Montur auftreten mussten. Sachsens Demokratie lässt hier grüßen.</p>
	<p>Nächstes Ziel der Demonstration war die Wurzener Straße. Hier befinden sich mindestens zwei Kneipen, deren Kundschaft entweder der Nazi-Szene angehört oder sich durch ein dumpfes rechtes, rassistisches Gedankengut auszeichnet. Vor der &#8222;Frankenstube&#8220; wurde an ein besonders gravierenden Vorfall am 27. Dezember 2011 erinnert. Mehrere Besucher der &#8222;Frankenstube&#8220; lieferten sich eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe so genannter Russlanddeutscher. Die deutschen Rassist_innen jagten dabei die andere Gruppe durch die Wurzener Straße und riefen rassistische Parolen. Eine weitere Kneipe in der Wurzener Straße, der &#8222;Käfer&#8220; wurde ebenso auf der Demonstration thematisiert. Im &#8222;Käfer&#8220; treffen sich nicht nur stadtbekannte Nazis und rassistisches Klientel, hier gingen auch die<a href="http://initiativkreis.blogsport.de/" target="blank"> Mörder von Kamal K</a>., einem deutsch-Iraker, der 2010 vor dem Hauptbahnhof Leipzig von den Leipziger Nazis Marcus E. und Daniel K. erstochen wurde, ein und aus. Schon früher <a href="http://www.l-iz.de/Leben/F%C3%A4lle%20und%20Unf%C3%A4lle/2010/10/Landgericht-Leipzig-Bewaehrungsstrafe-Kneipenschlaegerei.html" target="blank">schlugen Besucher des &#8222;Käfer&#8220;</a> auf Personen ein, welche sie dem linken Lager zurechneten. Diese Beispiele einer rassistischen Alltagskultur sind bisher nur wenigen bekannt, so dass die Demonstration hier zur Aufklärung beitragen konnte. </p>
	<p>Die Demonstration setzte ihren Weg in Richtung Torgauer Platz und Eisenbahnstraße fort. An der Kreuzung Herrmann-Liebmann Straße/Eisenbahnstraße gab es einen Zwischenstopp. Zahlreiche Anwohner_innen und Geschäfteinhaber_innen gesellten sich hinzu und hörten die Redebeiträge. Besonders an diesem Ort wurde deutlich gemacht, dass der Kampf gegen Rassismus nicht alleine den Kampf gegen Nazis von NPD bis Freie Kräfte bedeuten kann, hierzu gehört auch die Bekämpfung und Thematisierung eines in Leipzig weit verbreiteten Alltagsrassismus, sowie einer rassistischen Asyl- und Ausländerpolitik, deren Betroffene vor allem Migrant_innen sind. Die Demonstrant_innen zeigten sich solidarisch mit allen Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Gerade die Gegend Eisenbahnstraße wird in der Leipziger Öffentlichkeit immer wieder einzig mit Kriminalität, Drogen und allgemeinen Problemen betrachtet, dass viele der hier lebenden Menschen vor allem Betroffene von Rassismus, Nazigewalt und Diskriminierung sind, findet hingegen weniger Beachtung. Unter breiter Zustimmung der Passant_innen zog der Demonstrationszug weiter und bewegte sich über die Herrmann-Liebmann-Straße in Richtung Reudnitz-Thonberg. </p>
	<p>Zwischendurch gab es weitere Redebeiträge, die u.a. auf den internationalen <a href="http://march31.net/" target="blank">Aktionstag gegen Kapitalismus am 31. März 2012 i</a>n Frankfurt/Main hinwiesen. Hierzu organisiert die Gruppe &#8211; <a href="http://www.unwritten-future.org/" target="blank">the future is unwritten</a> &#8211; zwei Busse. Karten hierfür können im el Libro in der Bornaischen Straße 3d erworben werden. Außerdem gab es eine Grußbotschaft des <a href="http://www.akubiz.de/index.php" target="blank">AKuBiz aus Pirna</a>. Der Verein arbeitet nicht nur seit vielen Jahren gegen eine rechte Alltagskultur in der Sächsischen Schweiz, er ist auch Erstkläger gegen die Extremismusklausel, welche Vereine und politische Bildung an das Extremismusschema der konservativ-liberalen Regierung binden soll. Auf Grund eines besonders brutalen Überfalls von Nazis auf eine Gruppe Musiker_innen in Delitzsch vergangenes Wochenende, wurde weiterhin zur gemeinsamen Fahrt nach Delitzsch zu einer <a href="http://naziterrorentgegentreten.blogsport.eu/" target="blank">antifaschistischen Demonstration</a> am Sonntag, den 25. März 2012 eingeladen. Treffpunkt hierfür ist 12:45 Uhr am Hauptbahnhof Leipzig.</p>
	<p>Die Demonstration fand mit einem Straßenfest im Lene-Voigt-Park, welches zusammen mit dem StuRa der Universität Leipzig organisiert wurde, ihren Abschluss. Viele Menschen blieben und füllten den Lene-Voigt Park bis zum Abend. Mit einem vielfältigen Programm sollte auch hier das Anliegen der Demonstration fortgesetzt werden. </p>
	<p>Die Sprecherin des Ladenschlussbündnis Leipzig, Stephanie Kesselbauer sagte abschließend zur Demonstration </p>
	<p>&#8222;Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur&#8220;: &#8222;Es ist uns heute gelungen, viele Menschen für die Probleme im Leipziger Osten zu sensibilisieren. Unser Ziel war nicht nur die Schaffung eines antifaschistischen Gegengewichts zu den jüngsten Auswüchsen des Nazismus und Rassismus in dieser Gegend, sondern ebenso eine Solidarisierungsbotschaft mit den Menschen, die sich täglich der Diskriminierung und den herrschenden Zuständen stellen müssen. Wir hoffen künftig auf nachhaltige Vernetzung und mehr antifaschistisches Engagement im Leipziger Osten.&#8220;</p>
	<p>Die Redebeiträge zur Demo werden in den nächsten Tagen hier veröffentlicht. </p>
	<p><a name="presse"></a></p>
	<p>Presseartikel gibt es<strong> <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/presse-2012/">hier</a></strong></p>
	<p>Wir danken nochmals allen Teilnehmenden der Demo und des Straßenfestes!</p>
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		<title>Letzte Infos zur Demo am Sonnabend</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 11:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	In wenigen Stunden ist es soweit: &#8222;Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur&#8220; &#8211; Antifaschistische Demonstration im Leipziger Osten
	Am Mittwoch, den 21.03. fand bereits eine spannende und kontroverse Podiumsdiskussion im 4Rooms statt. Erfreulich viele Menschen nahmen daran teil. Der Ansatz unserer Demonstration, nicht alleine die organisierten Nazistrukturen von NPD bis Freie Kräfte zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In wenigen Stunden ist es soweit: <strong>&#8222;Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur&#8220; &#8211; Antifaschistische Demonstration im Leipziger Osten</strong></p>
	<p>Am Mittwoch, den 21.03. fand bereits eine spannende und kontroverse <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/2012/03/11/im-osten-nichts-neues-podiumsdiskussion-am-21-03-um-1830-uhr-im-4rooms/" target="blank">Podiumsdiskussion </a>im 4Rooms statt. Erfreulich viele Menschen nahmen daran teil. Der Ansatz unserer Demonstration, nicht alleine die organisierten Nazistrukturen von NPD bis Freie Kräfte zu bekämpfen, sondern ebenso den alltäglichen Rassismus und andere Diskriminierungsformen als Problem wahrzunehmen und entsprechende Gegenkonzepte aufzufahren, fand breiten Anklang. Des Weiteren wurde festgestellt, dass Rassismus und Nazismus kein alleiniges Problem des Leipziger Ostens darstellen, sondern dass sich hier vielmehr eine Kontinuität in der jüngeren Geschichte der Stadt Leipzig feststellen lässt. Gleichwohl, haben sich insbesondere im Stadtteil Reudnitz-Thonberg in den letzten Wochen zum Teil gravierende Szenen abgespielt, die unmissverständlich deutlich machten, dass der Leipziger Osten ein Problem mit Nazis, mit Rassismus hat. Dagegen wollen wir am Sonnabend, den 24. März gemeinsam demonstrieren und uns solidarisch mit allen Betroffenen der Nazigewalt und des Rassismus zeigen. </p>
	<p><strong>Start ist 12 Uhr am Friedrich-List Platz.</strong> Von dort geht es in Richtung &#8222;<a href="http://ladenschluss.blogsport.de/2011/12/15/neues-ladengeschaeft-fuer-den-verkauf-der-in-neonazikreisen-beliebten-marke-thor-steinar-im-leipziger-osten-2/" target="blank">Fighting Catwalk</a>&#8220; und <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/2012/02/22/neonazis-als-nachbarn/" target="blank">Lange Straße</a> nach Volkmarsdorf und dann zurück über die Eisenbahnstraße und Dresdner Straße zum Lene-Voigt Park.<a id="more-189"></a></p>
	<p>Die Demonstration hat einen grundsätzlich offenen Charakter. Wir bitten aber darum, Parteifahnen und Parteisymboliken im hinteren Teil der Demonstration zu tragen. Des Weiteren weißen wir darauf hin, dass sexistische, homophobe und sonstwie diskriminierende Sprüche nicht geduldet werden. Um eventueller polizeilicher Repression nicht zuzuarbeiten, würden wir euch ebenso bitten, eure Digitalkameras und Smartphones nicht für Fotos und Videoaufnahmen zu nutzen. Es wird Personen geben, die Fotos anfertigen und diese anschließend im Netz veröffentlichen.</p>
	<p>Für den Fall von Polizei-Repressionen wird es einen <strong>Ermittlungsausschuss (EA) geben, den ihr unter folgender Nr. erreicht: 0341-2119313.</strong> Den EA-Leipzig findet ihr auch im <a href="http://left-action.de/gruppen.shtml#EA" target="blank">Internet</a>.</p>
	<p>Für alle eure Fragen und Bedürfnisse könnt ihr euch an unsere OrdnerInnen oder den Lautsprecherwagen wenden.</p>
	<p>Die Demonstration endet mit einem <strong>Straßenfest gegen 16 Uhr am Lene-Voigt Park</strong>. Dort wird es musikalische, kulturelle und politische Beiträge geben. Für einen kleinen Imbiss ist ebenso gesorgt.</p>
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	</item>
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		<title>Aufruf in verschiedenen Sprachen, Jingle, Presseberichterstattung &#8211; Heraus zur Demo!</title>
		<link>http://ladenschluss.blogsport.de/2012/03/22/aufruf-in-verschiedenen-sprachen-jingle-podiumsdiskussion-heraus-zur-demo/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 10:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	In wenigen Tagen heißt es &#8222;Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur&#8220;. Wir demonstrieren gemeinsam durch den Leipziger Osten und setzen ein lautstarkes, unüberhörbares Zeichen gegen Rassismus, Nazismus und andere Diskriminierungsformen. Für die Demonstration gibt es inzwischen zahlreiches Mobilisierungsmaterial. 
	++ Am 22.3.2012 schreibt die LVZ über unsere Demo und kategorisiert sie als &#8222;Antifa-&#8220; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In wenigen Tagen heißt es <strong>&#8222;Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur&#8220;</strong>. Wir demonstrieren gemeinsam durch den Leipziger Osten und setzen ein lautstarkes, unüberhörbares Zeichen gegen Rassismus, Nazismus und andere Diskriminierungsformen. Für die Demonstration gibt es inzwischen zahlreiches Mobilisierungsmaterial. </p>
	<p>++ Am 22.3.2012 schreibt die LVZ über unsere Demo und kategorisiert sie als &#8222;Antifa-&#8220; und &#8222;Groß-&#8220;-Demo. Vergangene Woche erschien bei Radio Blau ein <a href="http://www.freie-radios.net/47146" target="blank"><strong>Interview</strong></a> mit uns, in dem wir Intentionen und Hintergründe der Aktionen ausführlicher und realitätsbezogener dargestellt haben. <strong>Pressemitteilungen und Berichterstattungen </strong>über Demo und Kampagne sind <strong><a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/presse-2012/">hier </a></strong>zusammengestellt. ++</p>
	<p>Ebenso seit letzter Woche können wir euch den Aufruf in <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/#aufrufr"><strong>russischer Sprache</strong></a> anbieten, den <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/#english">Aufruf in <strong>Englisch</strong></a> gibt es bereits seit enigen Wochen. Außerdem haben wir einen <a href="http://freie-radios.net/46959"><strong>Jingle</strong></a> für Radio und Internet produziert. Wenn ihr noch die letzten Tage nutzen wollt, um auf euren Blogs für die Demo zu werben, könnt ihr <strong>Banner</strong> (<a href="http://ladenschluss.blogsport.de/images/banner1.jpg">Hochformat</a>, <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/images/banner.jpg">Querformat</a>) herunterladen.<a id="more-186"></a></p>
	<p>Nach der Demo findet <strong>ab 16 Uhr im Lene-Voigt-Park ein Straßenfest statt. </strong>Es gibt Musik, DJanes und Djs, Essen und Trinken, Infostände und hoffentlich tolles Frühlingswetter. </p>
	<p>Am <strong>21. März fand im 4 Rooms um 18:30 Uhr</strong> eine <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/2012/03/11/im-osten-nichts-neues-podiumsdiskussion-am-21-03-um-1830-uhr-im-4rooms/"><strong>Podiumsdiskussion</strong></a> zum Anlass und Gegenstand der Demo statt. An die 70 Menschen besuchten die Veranstaltung, bei der verschiedene Akteure aus dem Leipziger Osten und der Stadt Leipzig diskutierten. </p>
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	</item>
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		<title>Pressemitteilung, 14.3.2012</title>
		<link>http://ladenschluss.blogsport.de/2012/03/14/pressemitteilung-14-3-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 14:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Presse</category>
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		<description><![CDATA[	Die Häufung von Naziaktivitäten und diskriminierenden Ereignissen im Osten Leipzigs nahm das Ladenschluss-Aktionsbündnis gegen Nazis zum Anlass sich mit antifaschistisch und zivilgesellschaftlich Engagierten im Osten zusammenzuschließen, im März starten erste gemeinsame Aktionen.
	Seit Dezember 2011 ist der Leipziger Osten verstärkt als Aktionsfeld von Neonazis in den Fokus gerückt. Am Anfang stand die Eröffnung des Ladengeschäftes „Fighting [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Häufung von Naziaktivitäten und diskriminierenden Ereignissen im Osten Leipzigs nahm das Ladenschluss-Aktionsbündnis gegen Nazis zum Anlass sich mit antifaschistisch und zivilgesellschaftlich Engagierten im Osten zusammenzuschließen, im März starten erste gemeinsame Aktionen.</p>
	<p>Seit Dezember 2011 ist der Leipziger Osten verstärkt als Aktionsfeld von Neonazis in den Fokus gerückt. Am Anfang stand die Eröffnung des Ladengeschäftes „Fighting catwalk“ im Täubchenweg 43b, in dem hauptsächlich Bekleidung der bei Neonazis beliebten Marke Thor Steinar verkauf wird. Wenig später erwies sich, dass bekannte Gesichter der Leipziger Neonaziszene in der Langen Straße 15 einen „Szene“-Treffpunkt errichten wollten. Weiterhin häufen sich rassistische und diskriminierende Ereignisse in diversen Lokalitäten im Stadtteil, z.B. in der Frankenstube in der Wurzner Straße. Nicht zuletzt wusste der Verfassungsschutz im November 2011 zu berichten, dass die neonazistischen „Freien Kräfte“ Räumlichkeiten in der Wurzner Straße als Treffpunkt nutzen, nachdem sie ihr Domizil im NPD-Zentrum in der Odermannstraße 8 in Lindenau geräumt hatten.</p>
	<p>Diese Häufung von Ereignissen nahm das Ladenschluss-Aktionsbündnis gegen Nazis zum Anlass sich mit antifaschistisch und zivilgesellschaftlich Engagierten im Osten zusammenzuschließen und gemeinsam aktiv zu werden.<a id="more-187"></a></p>
	<p>Mit der Öffentlichmachung des Nazitreffpunktes in der Langen Straße 15 konnte dabei ein erster Erfolg erzielt werden: der Eigentümerin des Hauses, die Kling-Group, gab dem öffentlichen Druck nach und kündigte den Nazimietern.</p>
	<p>Da der Inhaber des „Fighting catwalk“ der Aufforderung des Ladenschluss-Bündnisses die Marke „Thor Steinar“ aus dem Sortiment zu nehmen nicht nachkam, hat das Ladenschluss-Bündnis inzwischen mit dem Eigentümer des Hauses Täubchenweg 43b aufgenommen. Dieser zeigte sich über das Sortiment seines Mieters wenig erfreut.</p>
	<p>„Wir laden alle, die sich gegen organisierte Nazis, Alltagsrassismus und Diskriminierung engagieren wollen, zur Beteiligung an unseren Aktionen ein. Ein erstes Ziel dabei ist natürlich die Schließung des „Fighting catwalk.“, erklärt Stefanie Kesselbauer, Sprecherin des Ladenschluss-Aktionsbündnisses gegen Nazis. „Vielmehr aber geht es uns aber darum einen grundsätzlichen Bewusstseinswandel zu befördern. Nur wenn mehr Menschen bereit sind sich aktiv mit dem Naziproblem und mit weit verbreiteten diskriminierenden und menschenverachtenden Einstellungen auseinanderzusetzen, können diese Ideologien wirksam zurückgedrängt werden.</p>
	<p>Leider verhallten antifaschistisches und zivilgesellschaftliches Gegenwirken bei einem Großteil der BewohnerInnen des Stadtteils ungehört, als der Leipziger Osten in der Vergangenheit zentrales Aktionsfeld von organisierten Nazis war. Im Gegenteil: 2008 schlossen sich zahlreiche Menschen den von Nazis angeführten Demonstrationen anlässlich eines Sexualmordes an einer Minderjährigen an und forderten Hand und Hand mit ihnen die „Todesstrafe für Kinderschänder“.“</p>
	<p>Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen am 21.3.2012, 18:30 Uhr im 4rooms im Täubchenweg 26 die Entwicklungen im Osten nachvollzogen und Gegenstrategien gegen organisierte Nazis und gegen alltägliche Diskriminierung diskutiert werden. Im Podium sitzen: VertreterInnen der Bürgerinitiative Buntes Reudnitz, des Ladenprojektes Atari, eines MigrantInnenvereins sowie der Stadt Leipzig.</p>
	<p>Am 24.3.2012 findet die Demonstration „Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur“ statt. Sie beginnt 12 Uhr am Friedrich-List-Platz und mündet in einem vom StudentInnenrat der Universität Leipzig veranstalteten Straßenfest im Lene-Voigt-Park. Dort gibt es für Vereine, Initiative etc. die Möglichkeit sich mit Infoständen und Angeboten zu präsentieren. Außerdem gibt es Redebeiträge, live-Musik und veganes Essen.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Im Osten nichts Neues? Podiumsdiskussion am 21.03. um 18:30 Uhr im 4Rooms</title>
		<link>http://ladenschluss.blogsport.de/2012/03/11/im-osten-nichts-neues-podiumsdiskussion-am-21-03-um-1830-uhr-im-4rooms/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 18:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Die Ereignisse rund um die Eröffnung des Thor Steinar Geschäfts „Fighting Catwalk“ im Täubchenweg 43b, die Nutzung einer Wohnung in der Langestraße für regionale Nazitreffen sowie ein verbreiteter Alltagsrassismus in weiten Teilen des Leipziger Ostens sind Gründe für eine antifaschistische Demonstration am 24. März 2012.
Dort, wo Nazis auftreten, wo rassistische Argumente fallen und Menschen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Ereignisse rund um die Eröffnung des Thor Steinar Geschäfts „Fighting Catwalk“ im Täubchenweg 43b, die Nutzung einer Wohnung in der Langestraße für regionale Nazitreffen sowie ein verbreiteter Alltagsrassismus in weiten Teilen des Leipziger Ostens sind Gründe für eine antifaschistische Demonstration am 24. März 2012.<br />
Dort, wo Nazis auftreten, wo rassistische Argumente fallen und Menschen auf Grund ihres Aussehens, ihrer vermeintlichen Herkunft oder ihres sozialen Status bedroht sind, entsteht eine unerträgliche Situation, die das Zusammenleben im Stadtviertel gefährdet. </p>
	<p>Die Nazis aus der Langenstraße, das rechtsautoritäre Klientel, das sich im „Fighting Catwalk“ mit Thor Steinar versorgt und die Rechten, welche sich in der Frankenstube und anderen ähnlichen Kneipen und Orten im Kiez treffen sind keine wirklichen Neuerungen im Leipziger Osten. Schon 2008 versuchten militante Nazis, Strukturen vor Ort aufzubauen und griffen ein mehrheitlich von Studierenden bewohntes Haus in der Holsteinstraße an. In der Vergangenheit bildeten sich immer wieder rechte Versammlungen und Bürgerinitiativen, welche zum Teil an die Einstellungen der BewohnerInnen anknüpften.  </p>
	<p>Gründe für das Ausleben von Rassismus, Gewalt und die Diskriminierung Anderer gibt es viele – Verbreitete Ressentiments unter den BewohnerInnen, damit einhergehendes Tolerieren rechtsautoritärer Strukturen – vielfältige Probleme im Stadtviertel wie Armut und Arbeitslosigkeit sowie eine steigende soziale Spaltung der BewohnerInnen, die sich im Zuge der Krise weiter verschärfte. <a id="more-185"></a></p>
	<p>Genauso wie die Ursachen für diese Entwicklungen vielfältig sind, müssen auch Überlegungen ausfallen, wie sich das Klima im Stadtviertel nachhaltig ändern kann. Das Ziel, ein Stadtviertel ohne Rassismus, Nazistrukturen und der Ausgrenzung von Menschen auf Grund von Herkunft, Religion, sexueller Identität und sozialem Status bedarf der Anstrengung und dem Engagement vieler Menschen.  </p>
	<p>Eine Demonstration am 24. März ist sicherlich ein Anfang. Sie wird jedoch erfolglos bleiben, wenn nach ihr keine weiteren Schritte folgen. </p>
	<p>Das Ladenschlussbündnis Leipzig und engagierte AntifaschistInnen aus dem Leipziger Osten laden daher zur Diskussionsveranstaltung ein.<br />
Wie können wir uns den Problemen stellen, welche Strategien sind zu verfolgen und wie können nachhaltige Rezepte ausfallen, welche die Attraktivität des Viertels für Nazis, AlltagsrassistInnen und sonstige Rechte mindern? </p>
	<p>****************************************************************************************<br />
Gäste auf dem Podium: </p>
	<p>Bürgerinitiative Buntes Reudnitz<br />
Ladenprojekt Atari<br />
Vertreter/in Migrantenverein/initiative Leipziger Osten<br />
Ladenschlussbündnis Leipzig<br />
Eiko Kühnert (Fachreferent Zentrum für demokratische Bildung, Stadt Leipzig)<br />
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	<p>Ausschlussklausel: Nazis, no way!</p>
	<p>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</p>
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		<title>Jingle, Aufruf in Englisch und Informationen zur Demonstration und Aktionswoche</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 10:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Auf unserer Sonderseite zur Demonstration am 24.03.2012 und der dazugehörigen Aktionswoche vom 19.03. bis 23.03. gibt es jede Menge Neuigkeiten und neues Mobilisierungsmaterial. Zuletzt erschienen ist der Jingle zur Demo sowie der Aufruf in englischer Sprache. Schaut doch gleich mal rein.

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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf unserer Sonderseite zur Demonstration am 24.03.2012 und der dazugehörigen Aktionswoche vom 19.03. bis 23.03. gibt es jede Menge Neuigkeiten und neues Mobilisierungsmaterial. Zuletzt erschienen ist der <a href="http://freie-radios.net/46959" target="blank">Jingle </a>zur Demo sowie der Aufruf in <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/#english" target="blank">englischer Sprache</a>. <a href="http://ladenschluss.blogsport.de/im-osten-nichts-neues/">Schaut doch gleich mal rein.</a>
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