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Im Osten nichts Neues? Podiumsdiskussion am 21.03. um 18:30 Uhr im 4Rooms

Die Ereignisse rund um die Eröffnung des Thor Steinar Geschäfts „Fighting Catwalk“ im Täubchenweg 43b, die Nutzung einer Wohnung in der Langestraße für regionale Nazitreffen sowie ein verbreiteter Alltagsrassismus in weiten Teilen des Leipziger Ostens sind Gründe für eine antifaschistische Demonstration am 24. März 2012.
Dort, wo Nazis auftreten, wo rassistische Argumente fallen und Menschen auf Grund ihres Aussehens, ihrer vermeintlichen Herkunft oder ihres sozialen Status bedroht sind, entsteht eine unerträgliche Situation, die das Zusammenleben im Stadtviertel gefährdet.

Die Nazis aus der Langenstraße, das rechtsautoritäre Klientel, das sich im „Fighting Catwalk“ mit Thor Steinar versorgt und die Rechten, welche sich in der Frankenstube und anderen ähnlichen Kneipen und Orten im Kiez treffen sind keine wirklichen Neuerungen im Leipziger Osten. Schon 2008 versuchten militante Nazis, Strukturen vor Ort aufzubauen und griffen ein mehrheitlich von Studierenden bewohntes Haus in der Holsteinstraße an. In der Vergangenheit bildeten sich immer wieder rechte Versammlungen und Bürgerinitiativen, welche zum Teil an die Einstellungen der BewohnerInnen anknüpften.

Gründe für das Ausleben von Rassismus, Gewalt und die Diskriminierung Anderer gibt es viele – Verbreitete Ressentiments unter den BewohnerInnen, damit einhergehendes Tolerieren rechtsautoritärer Strukturen – vielfältige Probleme im Stadtviertel wie Armut und Arbeitslosigkeit sowie eine steigende soziale Spaltung der BewohnerInnen, die sich im Zuge der Krise weiter verschärfte. (mehr…)

Jingle, Aufruf in Englisch und Informationen zur Demonstration und Aktionswoche

Auf unserer Sonderseite zur Demonstration am 24.03.2012 und der dazugehörigen Aktionswoche vom 19.03. bis 23.03. gibt es jede Menge Neuigkeiten und neues Mobilisierungsmaterial. Zuletzt erschienen ist der Jingle zur Demo sowie der Aufruf in englischer Sprache. Schaut doch gleich mal rein.

Neuigkeiten …

Es sind Fotos aus dem Innenleben der Lange Straße 15 im Umlauf, aus denen klar ersichtlich wird, dass die Nazimieter hier einen neuen Treffpunkt einrichten wollten. Außerdem hat in Chemnitz hat eine Thor-Steinar-Filiale eröffnet. Und nicht zuletzt gibt es berichtenswertes über den Zustand der NPD in Sachsen:

Im Januar 2012 machte das Ladenschluss-Bündnis öffentlich, dass einschlägig bekannte Leipziger Neonazis in der Langen Straße 15 eine Wohnung als regelmäßigen Treffpunkt nutzen und die übrigen MieterInnen einzuschüchtern versuchten. Seitdem ist die Wohnung verwaist, den Nazimietern scheint außerdem gekündigt worden zu sein. Erst öffentlicher Druck führte also dazu, dass die Eigentümerin des Hauses, die Kling-Group, Maßnahmen ergriffen hat. Mittlerweile sind Fotos vom Innenleben des Nazitreffpunktes öffentlich geworden, die nochmal unterstreichen, dass es hier um die Errichtung eines festen Anlaufpunktes für ein Gemisch aus organisierten Nazis und rechter Fußball-Szene gehen sollte.
::: Fotos beim Gamma-Newsflyer :::
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Mobilisierungsmaterialien für die Demonstration am 24. März verfügbar

Ab sofort stehen euch unsere Mobilisierungsmaterialien für die antifaschistische Demonstration am 24. März im Leipziger Osten zur Verfügung. Besonders freuen wir uns über die Einbindung dieser auf euren Blogs, Profilen und sonstigen Kanälen.

Banner Hochformat:

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Banner Querformat:

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Plakat (Pdf, A2)


Flyer (Pdf, A5)

Neonazis als Nachbarn

Wurden Rechte im Leipziger Osten angeheuert, um Wohnhaus zu entmieten? Linkspartei kritisiert Informationspolitik der Eigentümer. Antifa-Aktionswoche angekündigt.

Von Anna Dumange, junge welt 22.2.2012

Der Leipziger Stadtteil Reudnitz gilt als sicheres Pflaster für Neonazis. Die NPD hat dort und in den umliegenden Bezirken eine große Stammwählerschaft, bereits in den Jahren 2007 und 2008 wurden alternative Wohn- und Kulturprojekte von Neonazis angegriffen. Nun brodelt es wieder im Leipziger Osten. Kneipen werden verstärkt von rechtem Publikum frequentiert, ein »Thor-Steinar«-Laden wurde eröffnet. Für Aufsehen sorgen zudem die Vorgänge in einem unsanierten Wohnhaus in der Langen Straße, die Juliane Nagel, Stadträtin der Linkspartei, zusammen mit dem Ladenschluß-Bündnis im Januar öffentlich machte. (mehr…)

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